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Musik

FETTES BROT – Lovestory

Ralf Picka 3. Mai 2019 30 5


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Vorsatz fürs neue Jahr: endlich mal wieder verlieben. In die Welt, das Leben, die Menschen. Zugegeben: man möchte sie, es und alle gut finden, aber es ist grad schwer. Mensch ärgert (sich). Einzelne und ganze Gesellschaften verlieren sich in der Dunkelheit. Freundschaften bröckeln und Herzen brechen. Fettes Brot haben ein Dutzend Liebeslieder geschrieben entlang solcher Spalten und Risse in unseren Welten von heute. Sie erscheinen auf dem kommenden Album LOVESTORY. Die drei Nase-Weisen können sowas: welche einheimische Rapgruppe sonst trug Protestsongs über Homophobie und Frauenfeindlichkeit („Schwule Mädchen“) in die Top Ten? Mißbilligte unseren Mangel an Mitgefühl anläßlich von Meldungen über Massenflucht und Mordanschläge („An Tagen wie diesen“)? Thematisierte die fatale Überdosierung von Kuscheldrogen („Lass die Finger vom e, Manuela“)? Ließ alle Sexpuppen tanzen zu einem Rave Bouncer über eine neue, medial forcierte Impotenz („Bettina, zieh dir bitte etwas an“)? Dass uns die drei biestigen Boys dabei nicht mit dem ausgestreckten Zeigefinger ins Auge stechen, sondern gnadenlos die super-optimierten Bodies durchkitzeln, macht sie zu unverzichtbaren Hofnarren in dieser digitalen Diktatur der Angeschalteten. Fettes Brot, so rief neulich eine informierte Unke, müssen jetzt die Welt retten!

Anspieltipp: Track 1, Track 6 & Track 9

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